Forschungs-
preis

Der Forschungs­­preis

Wir prämieren wissenschaftliche Arbeiten zu LGBTIQ+ in Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft

Einreichungen bis 8. Juli 2026 möglich!

Über den Forschungspreis

Pride Biz Austria möchte mit dem Forschungspreis insbesondere Studierende sowie etablierte Wissenschaftler:innen dazu anregen, sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit LGBTIQ+-Themen aus unterschiedlichen Disziplinen auseinanderzusetzen. Gefördert werden abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit LGBTIQ+ in Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft befassen.

Der Forschungspreis von Pride Biz Austria wird alle zwei Jahre vergeben. Seit der erstmaligen Verleihung im Jahr 2004 wurden Preisgelder in Höhe von rund 80.000 Euro ausgeschüttet. Über die Zuerkennung entscheidet ein wissenschaftlicher Beirat, der sich aus renommierten Wissenschafter:innen verschiedener Disziplinen und Universitäten bzw. Hochschulen im deutschsprachigen Raum zusammensetzt. Neben Qualifikationsarbeiten können auch andere Projekte mit wissenschaftlichem Anspruch (z. B. Ausstellungen oder Lehrveranstaltungen) sowie wissenschaftliche Publikationen ausgezeichnet werden.

Teilnahme­bedingungen

Wir laden 2026 zum 15. Mal zur Teilnahme am Pride Biz Forschungspreis ein.

Gefördert werden wissenschaftliche Leistungen, die LGBTIQ+ Themen in einem wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Kontext analysieren. Die Zuerkennung der Höhe und die Anzahl der Prämien innerhalb der Kategorien obliegen der Entscheidung des wissenschaftlichen Beirates.

Themen und Kriterien

Prämiert werden wissenschaftliche Leistungen aus den Themenkomplexen Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft mit Bezug zu LGBTIQ+.

Einreichungen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie mit interdisziplinären Ansätzen sind willkommen. Maßgeblich für die Bewertung durch den wissenschaftlichen Beirat ist die wissenschaftliche Qualität, insbesondere hinsichtlich der Aktualität und Relevanz der Fragestellung, der methodischen Fundierung sowie der Überzeugungskraft der Argumentation.

Die eingereichten Arbeiten oder Projekte dürfen zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als zwei Jahre abgeschlossen bzw. veröffentlicht sein.

Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Eingereicht werden können:

  • wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten (Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten) von Institutionen des tertiären Bildungsbereichs (Universitäten, Hochschulen)
  • wissenschaftliche Publikationen
  • wissenschaftlich orientierte/wissenschaftsbasierte Projekte (z. B. Ausstellungs- oder Lehrkonzepte, empirische Erhebungen, Evaluationen etc.), wobei der wissenschaftliche Anspruch nachvollziehbar darzulegen ist

Pro Person ist eine Einreichung möglich. Die Anzahl der vergebenen Preise sowie die Höhe der Prämien innerhalb der jeweiligen Kategorien liegen im Ermessen des wissenschaftlichen Beirats.

Der Pride Biz Forschungspreis wird als Preis für abgeschlossene wissenschaftliche Leistungen vergeben.

Wissen­schaftlicher Beirat

Die Mitglieder des Beirates gehören diesem ausschließlich aus persönlichem Engagement an und fungieren nicht als Repräsentant:innen der genannten wissenschaftlichen Institutionen. Die Anführung der Organisationen und Wissensgebiete dient lediglich dazu, über den beruflichen Hintergrund der Jurymitglieder zu informieren.

Mag. Regina Aichner M.E.S. (Industriellenvereinigung / Kommunikation und Politik)

emer. O. Univ.-Prof. DDr. Thomas A. Bauer (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien / President ESEC European Society für Education and Communication)

Mag. Dr. Persson Perry Baumgartinger (Forschung, Beratung, Training / Angewandte Sprachwissenschaft, Sozialgeschichte, Trans Studies) 

a.o. Univ.-Prof. Dr. Rainer Bartel (Johannes-Kepler-Uni Linz / Wirtschafts- u. Sozialwissenschaften)

Mag.a Louise Beltzung (AK Wien – Konsument:innenpolitik / Sozioökonomie)

Dr. Andreas Boué (FH Wiener Neustadt / Betriebswirtschaft)

Mag.a Dr.in Andrea B. Braidt, MLitt. Privatdoz. (Uni Wien / Institut für Theater-, Film- u. Medienwissenschaft)

Mag. Andreas Brunner (Co-Leitung Zentrum QWien / Geschichtswissenschaften)

Mag. Dr. Markus Ebner, MSc (Uni Wien / Institut für Arbeits-, Wirtschafts- und Sozialpsychologie)

Univ.-Ass.in Mag.a Dr.in Waltraud Ernst (Johannes-Kepler-Uni Linz / Frauen- und Geschlechterforschung)

Univ.-Prof.in Dr.in Karoline Exner (Musik und Kunst Privatuniversität Stadt Wien / Darstellende Kunst) 

o.Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Astrid Fellner (Uni des Saarlandes / Nordamerikanische Literatur u. Kultur)

Univ.-Prof.in Dr.in Claudia Fuchs, LL.M. (WU Wien / Institut für Staatsrecht und Politische Wissenschaften)

Mag. Stefan Grampelhuber (DEI-Berater und ehem. Generalsekretär des Public Relations Verbandes Austria / Mitglied der Austrian Gay Professionals)

a.o. Univ.-Prof.in Karin Gutiérrez-Lobos (MedUni Wien / Psychiatrie)

Univ.-Doz. Dr. Hanna Hacker (Freie Wissenschaftlerin & Uni Wien / Soziologie, Gender Studies)

o.Univ.-Prof.in Dr.in Edeltraud Hanappi-Egger (WU Wien / Diversity)

Dr. techn. Sandra B. Haudek, MSc. (Baylor College of Medicine, Houston-Texas / Kardiovasculäre Physiologie)

Dr.in Elisa Heinrich (Uni Wien / Institut für Zeitgeschichte)

o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger (MedUni Wien / Genetik)

Doz.in Mag.a Bettina Henkel (Akademie der bildenden Künste)

Mag.a Dr.in Roswitha Hofmann (uebergenzendenken Forschung und wiss. Beratung e.U. / TU Wien)

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Elisabeth Holzleithner (Uni Wien / Rechtsphilosophie, Gender)

Mag. Roland Humer, MA (AGPRO, WU Wien / Betriebswirtschaft)

Dr. Michael Hunklinger, MA (Universität Amsterdam / Politikwissenschaften)

FH-Prof. Mag. Dr. Tanja Jadin (FH OÖ Campus Hagenberg / Pädagogik)

Univ.-Prof.in Dr.in Dipl.-Chem.in Cornelia Kasper (BOKU / Biopharmazeutische Technologie)

Univ.-Prof. Mag. Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Uni Innsbruck / Völkerrecht, Menschenrechte, Digitalrecht)

FH-Prof.in Dr.in Eithne Knappitsch (FH Kärnten / Interkulturelle Kommunikation & Diversity Management)

Dr. Christian Klopf (Sozialministerium / Politikwissenschaften)

Priv.-Doz. Mag. Nikola Komlenac, PhD (MedUni Innsbruck / Psychologie, Gendermedizin)

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Wynfrid Kriegleder (Uni Wien / Germanistik: Neuere dt. Literatur)

Univ.-Prof. DDr. Thomas Krüßmann, LL.M. (New Vision University Georgien / Rechtswissenschaften)

Assoz. Prof. Mag. Mag. Dr. Börries Kuzmany, Privatdoz. (Universität Wien / Osteuropäische Geschichte)

Frederik Lange-Lumetsberger, MA (Wirtschaftsuniversität Wien / Geschichte) 

Dr. Renaud Lagabrielle, Senior Lecturer (Uni Wien / Romanistik)

Mag. Dr. Mario Lehenbauer-Baum (S.-Freud-Privatuni / Psychologie)

Dr. Katharina Mader (Chef-Ökonomin Momentum / VWL)

Univ.-Prof. i.R. Dr. Johannes Mayr (Uni Klagenfurt, IFF / Unterrichts- und Schulentwicklung)

Univ.-Doz.in Dr.in Maria Mesner (Uni Wien; Bruno-Kreisky-Archiv / Zeitgeschichte)

Univ.-Doz. Dr.in Katharina Miko-Schefzig (WU Wien / Soziologie)

Dr. Moritz Mühlbacher (PMU und Chr.-Doppler-Klinik Salzburg / Psychiatrie)

Mag. Dr. Katharina Müller (Österreichisches Filmmuseum | Medien- und Kulturwissenschaft)

Dr.in Andrea Nagy (Freie Universität Bozen / Sozialpädagogik & Soziale Arbeit)

Dr. med. univ. Marc Nairz-Federspiel (AGPRO / Psychiater und Psychotherapeut)

Univ.Prof.in Dr.in Barbara Obermayer-Pietsch (MedUni Graz / Endokrinologie und Osteologie)

Dr.in Heike Raab (Uni Innsbruck / Sozial- und Kulturwissenschaften)

a.o. Univ.-Prof. Dr. Andreas Salat (MedUni Wien, AGPRO / Chirurgie)

Ass.-Prof. Dr. Thomas Schlag (Uni Zürich / evangelische Theologie)

Dr.in Karin Schönpflug (IHS; Uni Wien; Lila Tipp / Ökonomie, Feminismus, Utopie)

FH-Prof.in Mag.a Sabine Schweiger (FH Campus Wien / Angewandte Pflegewissenschaft)

a.o. Univ.-Prof. Dr.med.univ. Gerald Seinost (MedUni Graz / Innere Medizin, Angiologie, Vorsitzender des AKGL)

Magdalena Siegel, BSc MSc (Universität Wien, Fakultät für Psychologie / Institute of Tropical Medicine, Antwerpen)

Dr.x Katta Spiel (TU Wien / Mensch-Maschine Interaktion)

Mag.a Dr.in Gabriele Sprengseis, MSc (Soziologin / SLIÖ – Selbstbestimmt Leben in Österreich)

Dipl.-Regisseur Wolfram J. Starczewski (freischaffend / Theater und Film)

Mag.a Anna Andrea Steiger (Universität Stuttgart)

Univ.-Prof. i.R. Mag. Dr. Martin Stegu (WU Wien / Sprachwissenschaft)

Dr.in Katharina Viktoria Stein (Leiden University / Sozialmedizin, Gesundheitsökonomie)

Dr.in Petra Sußner (Humboldt Universität zu Berlin, DFG-Forschungsgruppe Recht-Geschlecht-Kollektivität / Rechtswissenschaften)

Dr.in Bärbel S. Traunsteiner (WU Wien / Sozialwissenschaften)

HS Prof. Mag. DDr. Walter Vogel (Rektor PH Oberösterreich / Katechetik und Religionspädagogik, Berufspädagogik)

Ass.-Prof. PD DI Dr. Peter Weinberger (TU Wien / Angewandte Synthesechemie)

Prof. Hans-Peter Weingand, MA MA (freier Historiker und Kulturwissenschafter) 

Rückblick

Nachfolgend finden sich Informationen zu den bisherigen Verleihungen sowie zu den Preisträger:innen.

  • 15. Forschungspreis 2026 – Einreichungen möglich!

  • 14. Forschungspreis 2024

    14. Forschungspreis 2024

  • 13. Forschungspreis 2022

  • Best of FoP

    12. Forschungspreis 2020

Die Unterstützer:innen des Forschungspreises 2026